Ivo
Stolzer Inhaber
Möchten Sie viel sehen oder wirklich erleben? Es gibt eine dritte Option. Mehr erfahren.
Stolzer Inhaber
Wer in neun Tagen zwanzig Sehenswürdigkeiten abhaken möchte, sieht Irland vor allem durch die Windschutzscheibe. Wer das Tempo drosselt, mehrere Nächte an einem Ort bleibt und Raum für Zufälle lässt, sieht etwas anderes: den Gastgeber, der Sie beim Namen nennt, das Gespräch im Pub, das eine Stunde länger dauert als geplant, die Aussicht, die Ihnen erst auffällt, wenn Sie nicht weiterfahren müssen. Ein niedrigeres Reisetempo ist keine Verzögerung Ihres Urlaubs. Es ist die Art, wie Irland sich zeigt.
Slow Travel bedeutet ganz einfach: weniger unterwegs sein, mehr erleben. Statt jeden Morgen die Koffer neu zu packen, bleiben Sie zwei, drei Nächte am selben Ort. Sie haben Zeit für einen ziellosen Morgenspaziergang, ein Gespräch beim lokalen Bäcker, eine zweite Tasse Kaffee auf der Terrasse. Kein straffer Zeitplan von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, sondern eine Route mit Atemraum.
Das ist kein neuer Trend, auch wenn Kampagnen wie Unrushed Ireland das manchmal vermuten lassen. Für Irland ist es eigentlich die logischste Art zu reisen: ein Land mit schmalen Straßen, wechselhaftem Wetter und Orten, die sich erst öffnen, wenn Sie eine Weile bleiben.
Irland ist auf der Karte kompakt, aber nicht in Stundenkilometern. Schmale Straßen, Kreisverkehre, ein entgegenkommender Traktor: Die Strecke zwischen zwei Orten dauert oft länger, als Google Maps verspricht. Wer darüber einen straffen Zeitplan legt, ist vor allem unterwegs.
Der Unterschied liegt in dem, was Sie verpassen, wenn Sie es eilig haben. Jede Nacht an einem anderen Ort bedeutet einchecken, auschecken, weiter. Mehrere Nächte an einem Ort bedeuten, dass der Gastgeber Ihren Namen kennt, bevor Sie abreisen. Ein Regenschauer kostet bei einem straffen Zeitplan einen Programmpunkt; mit Zeit im Überfluss kostet er nichts. Und während Sie nach einer gehetzten Reise mit Fotos von Sehenswürdigkeiten nach Hause kommen, kommen Sie nach einer langsamen Reise mit einem Abend, einem Gespräch, einem Ort nach Hause, der Ihnen im Gedächtnis bleibt.
Ein niedrigeres Tempo schafft vor allem Raum für das, was Sie vorher nicht planen können: der Nachbar, der Ihnen erzählt, wo die schönste Klippenwanderung beginnt, die Session im Pub, die spontan entsteht, der Strand, an dem Sie zufällig die Einzigen sind, weil Sie morgens früh mit dem Rad vorbeikommen statt nachmittags mit dem Bus.
Kein Wecker. Ein Frühstück, das nicht hastig heruntergeschlungen wird, weil der nächste Halt wartet. Ein Morgenspaziergang entlang der Küste, ohne feste Endzeit. Nachmittags ein Dorf erkunden, ohne Fotoziel, einfach um zu sehen, wer dort lebt und was es zu entdecken gibt. Und abends zurück zur selben Unterkunft, wo Sie inzwischen wissen, welcher Tisch am Kamin der schönste ist.
Das ist kein Tag ohne Programm. Es ist ein Tag mit Raum im Programm, und genau das gibt Ihnen eine lange Autofahrt von Hotel zu Hotel nicht.
Bei einer großen Bustour bestimmt der Zeitplan das Tempo: einsteigen, aussteigen, Foto, weiter. Bei einer kleinen Rundreise bestimmen Sie selbst das Tempo. Dieser Unterschied ist sofort spürbar, sogar innerhalb eines einzigen Tages: keine dreißig Mitreisenden, auf die Sie warten müssen, keine festen Haltepunkte, aber die Freiheit, eine Stunde länger zu bleiben, weil gerade die Sonne durchbricht.
Das ist auch der Grund, warum sich eine Fly & Drive Rundreise oder eine kleine exklusive Gruppenrundreise mit maximal 18 Gästen so anders anfühlt als ein Bus voller Touristen: dieselben Ziele, eine völlig andere Erfahrung.
Ein ruhiges Tempo braucht etwas mehr Zeit als eine gehetzte Rundreise, das muss aber kein monatelanger Urlaub sein. Neun bis zwölf Tage sind für die meisten Reisenden der Sweet Spot: genug, um sowohl den Osten als auch den Westen Irlands zu kombinieren, ohne dass Sie jeden Morgen wieder packen müssen.
Bei Echt Irland ist ein niedrigeres Reisetempo keine nachträgliche Idee, sondern der Ausgangspunkt seit 2010: mindestens zwei Nächte pro Ort, persönlich ausgewählte Unterkünfte mit Charakter und Routen, die stimmig sind, statt aneinandergereihter Kilometer.
Ob Sie selbst fahren bei einer Fly & Drive Rundreise, das Land lieber wandernd entdecken mit einer komplett betreuten Wanderreise, sich einer exklusiven Gruppenrundreise anschließen oder eine Reise ganz nach Maß wünschen: das Tempo bleibt dasselbe. Unsere 9 Tage Rundreise Echt Irland ist ein schöner Einstieg, um dieses Reisetempo kennenzulernen.
Neugierig, wie eine ruhige Rundreise für Sie aussehen könnte? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch mit einem unserer Irland-Speziali
Jede Jahreszeit in Irland ist einzigartig und hat ihre eigenen charakteristischen Merkmale.
Wie Sie Ihren idealen Urlaub in Irland buchen.
Sind Sie neugierig auf die verschiedenen Mietautos?
Innerhalb von 75 Minuten nach Irland mit Aer Lingus.
Gemeinsam mit Stenaline bieten wir mehrere Fährverbindungen an.
Sind Sie schon einmal auf einer der Strecken gefahren?