Nicole
Reisespezialist
Suchen Sie Irland ohne den Trubel der bekannten Hotspots? Diese Dörfer kennen Sie noch nicht. Mehr erfahren.
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Abseits der Cliffs of Moher und der belebten Straßen von Killarney liegen Dutzende irische Dörfer, in denen das Tempo eine Stufe niedriger liegt. Denken Sie an Eyeries mit seinen pastellfarbenen Häusern, das ruhige Kinvara am Rand der Burren oder Glencolmcille, versteckt zwischen den Hügeln von Donegal. Acht dieser versteckten Perlen im Überblick, verteilt über das ganze Land.
Auf der ruhigen Halbinsel Beara in West Cork liegt Eyeries, eine Handvoll pastellfarbener Häuser rund um eine Straßenkurve. Das Dorf liegt bewusst etwas abseits der bekannten Routen, weshalb es dort nie wirklich voll wird. Ein kurzer Spaziergang bringt Sie zu Ausblicken über die Kenmare Bay, ohne einem anderen Touristen zu begegnen.
Kinvara liegt an der Südostspitze der Galway Bay, genau an der Grenze zwischen grünen Weiden und der kargen Kalksteinlandschaft der Burren. Der kleine Hafen mit Segelbooten und das Dunguaire Castle aus dem 15. Jahrhundert im Hintergrund machen es zu einem der fotogensten, aber zugleich ruhigsten Plätze West-Irlands.
Ganz im Nordwesten von Donegal, am Ende einer langen, kurvenreichen Straße, liegt Glencolmcille. Das Tal verdankt seinen Namen dem heiligen Colmcille und besteht aus einer Handvoll verstreuter Weiler rund um einen kleinen Strand. Hier hört man häufiger Irisch als Englisch, und die abgelegene Lage sorgt dafür, dass es selbst in der Hochsaison ruhig bleibt.
Cong liegt an der Grenze von Mayo und Galway, eingebettet zwischen Lough Corrib und Lough Mask. Das Dorf verdankt seine Bekanntheit teilweise dem Film The Quiet Man aus dem Jahr 1952, doch wer heute hierherkommt, findet vor allem Ruhe: verschlungene Pfade entlang des Flusses, eine mittelalterliche Klosterruine und ein imposantes Schlossgelände, das Sie kostenlos durchqueren können.
Im Herzen von Connemara liegt Roundstone, ein kleines Fischerdorf mit Blick auf die Twelve Bens. Das Dorf ist bekannt für seine handwerklichen Bodhrán-Macher (die irische Rahmentrommel) und die weißen Sandstrände direkt vor dem Ort, die selbst im Juli oft menschenleer sind.
An der Ostküste, kurz vor der Grenze zu Nordirland, liegt Carlingford: ein mittelalterliches Festungsdorf am Fuß der Cooley Mountains. Enge Gassen, eine Burgruine und frische Austern aus der Bucht machen es sehenswert, während die meisten Rundreisen dieses Stück Irland auslassen.
Schull in West Cork ist ein kleines Hafendorf mit einer entspannten, kreativen Atmosphäre. Es ist der Ausgangspunkt für Bootsfahrten zur Cape Clear Island und die ideale Rastpause auf dem Weg zum Mizen Head, dem südwestlichsten Punkt Irlands.
Auch Sneem liegt am Ring of Kerry, allerdings auf dem Abschnitt, den die meisten Tagesausflüge ab Killarney auslassen. Die pastellfarbenen Häuser rund um den Dorfplatz und der Fluss, der mitten hindurchfließt, verleihen Sneem eine Atmosphäre, die man an den belebteren Stellen der Route nicht mehr findet.
Die meisten dieser Dörfer liegen nicht weit von den bekannten Routen entfernt, aber weit genug, um sie zu übersehen, wenn Sie im Autopilot-Modus fahren. Bei einer Fly & Drive Rundreise bestimmen Sie selbst, wo Sie anhalten, sodass ein Abstecher nach Eyeries oder Sneem leicht zu machen ist.
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